Irgendwann müssen wir alle einmal einen Dachboden oder Keller entrümpeln, wenn zum Beispiel die Wohnung der Großeltern aufgelöst werden muss. Meistens ist das leider ein trauriger Anlass, und vielleicht achtet man dann nicht wirklich auf die Gegenstände in der Haushaltsauflösung. Altes Geschirr, Schmuck, Bücher oder Schallplatten können leicht ein kleines Vermögen darstellen – dafür sind wir natürlich sensibilisiert.

Aber auch altes Spielzeug stellt oftmals nicht nur einen ideellen, sondern auch einen materiellen Wert dar. Besonders Blechspielzeug, wie es zwischen 1880 und 1960 hergestellt wurde, sollte man mit großer Aufmerksamkeit in Augenschein nehmen.

Spielsachen wurden noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts hauptsächlich aus Blech hergestellt. Erst danach begann der Siegeszug des Kunststoffs, primär durch Lego und Playmobil. Blechspielzeug wurde handwerklich-industriell hergestellt: die einzelnen Bestandteile wurden gepresst und dann manuell zusammengesetzt. Dadurch war die die Produktion von Blechspielzeug personalintensiv und spätestens seit 1950 auch sehr teuer.

Besonders faszinierend an diesen Spielsachen ist, dass oftmals mechanische Komponenten mit einem Aufzug verwendet wurden. Der springende Frosch, die flügelschlagenden Vögel oder das fahrende Feuerwehrauto sind herausragende Beispiele für diese frühe Form “fern”-gesteuerter Spielwaren. Die ersten Spielzeugeisenbahnen wurden anfangs ebenfalls aus Weißblech hergestellt.

In Deutschland gab es um 1900 ein Zentrum (heute würde man sagen: ein Kompetenz-Cluster) für Blechspielzeug im Raum Nürnberg. Dort hatte auch die Firma Siegfried Günthermann ihren Sitz. Die Unternehmensgeschichte ist durch das frühe Ableben des Firmengründers durchaus bewegt und schließlich wurde die Firma in den 1960er Jahren von Siemens übernommen. Mehr dazu auf dem Wikipedia-Artikel.

Hochwertige Produkte von Günthermann erzielen heute auf eBay vierstellige Beträge, wie zum Beispiel die Günthermann Strickerin, der Günthermann Papagei oder die Günthermann Straßenbahn. Kleine Abnutzungserscheinungen sind kein großes Problem, erst durch die authentische Patina wird ein antiker Gegenstand zum Wertobjekt.

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Eine Katze will: spielen, schlafen, kuscheln, jagen und ab und zu – kratzen. Jawohl, das macht unseren kleinen Mietzis Spaß, und das darf der geneigte Katzenbesitzer niemals vergessen. Bevor der eigene Perserteppich oder die antike Anrichte der Urgroßmutter in Mitleidenschaft gezogen wird (oder gar das eigene Gesicht…), empfiehlt es sich, einen Katzenkratzbaum anzuschaffen.

Im Grunde sind diese Gegenstände immer gleich aufgebaut: 3-4 Etagen hoch, eine Rolle, etwas quadratisches, viel Teppich und damit Kratz-Fun ohne Ende. Einige Beispiele finden Sie hier: Katzenkratzbaum.

Einige Aspekte gilt es dennoch bei der Anschaffung zu beachten. Der Katzenkratzbaum sollte mindestens 120cm hoch sein und mit Aussichtsplätzen für die liebe Katze ausgestattet sein. Empfehlenswert ist außerdem eine Höhle, damit sich ihre Liebste zurückzuziehen kann. Das Material Sisal eignet sich am besten, um die Krallen zu wetzen.

Und vergessen wir nicht den Spieltrieb: Plüschtiere, eine Spielschnur und andere Spielzeuge sollten am Katzenkratzbaum nicht fehlen.

Interessante Angebote zu dieser Spielwiese im Vertikalen finden Sie hier: Katzenkratzbaum.

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Spielzeug

04. Februar 2010 Feedback schreiben

Als Spielzeug bezeichnet man Objekte, die zum Spielen, das heißt um ihrer selbst willen genutzt werden. Dies ist der grosse Unterschied zwischen Spielzeug und beispielsweise Werkzeug. Das Werkzeug hat meist den Zweck, andere Dinge herzustellen, wohingegen das Spielzeug hauptsächlich zum Zeitvertreib, beziehungsweise bei Kindern zum Erlernen von sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten eingesetzt wird. Schon in der Steinzeit wurden kleine Puppen hergestellt. Diese sind auch bis dato als ältestes Spielzeug bekannt. Der Schwerpunkt der deutschen Spielzeug-Industrie liegt in Nürnberg. Hier hatte sich im Zuge der Industrialisierung schon im 15. Jahrhundert eine umfangreiche Anzahl von Spielzeug-Manufakturen entwickelt. Heute liegt der Großteil der Spielzeugfertigung in China.

Im Zusammenhang mit Spielzeug ist dessen Sicherheitsprüfung besonders wichtig. Hierzu exisitiert die europäische Norm EN71. Diese regelt, welche Voraussetzungen ein Spielzeug für welches Alter erfüllen muß. Daneben existieren auch weitere europäische und nationale Verordnungen, welche die Sicherheit von Spielzeug regeln.

Zweite Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz
Nürnberger Spielwarenmesse

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